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Almanach christlicher Grundworte - Trinität

Trinität

Die Christen entscheiden sich für die Drei: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Da kommt Spannung auf, wie in jeder Dreiecksgeschichte. Die Christen aber gehen nicht, wie sonst zuweilen im menschlichen Leben, wieder auf die Zweiheit zurück, sie halten an der Einheit der Drei fest. Wie ist das zu verstehen?

Man glaubt wahrzunehmen, Gott als Einer zeige sich zugleich verschieden. Nur so gebe es eine Beziehungsgeschichte mit Gott. Er sei unterwegs, aus der Zeit in die Zeit. Gott sei als dynamisches Beziehungswesen das Urbild menschlicher Gemeinschaft.

So reichen dies Dreierstrukturen noch bis hinein in unsere heutige säkulare Verfassung mit ihrer Gewaltenteilung. Und auch die Menschenrechte zeigten diese Dreierstruktur: Freiheit, Gleichheit und Teilhabe müssten stets in wechselseitiger Bedingtheit und Bezogenheit ins Spiel gebracht werden. Einheit in der Dreiheit.

Die letzte Trostlosigkeit, die eine  Katastrophe wie der Tsunami zeigt, lässt nach der Schöpfungsgüte Gottes fragen. Gott ist eben, wie dies Ereignis zeigt, keine alles bestimmende Wirklichkeit. Er lasse so etwas zu. Das ist nicht zu erklären, Man muss sozusagen Gott gegen Gott anrufen, anklagen, anreden, um seine rettende und erhaltende Wirken einzuklagen. Das ist möglich, weil Gott eben "menschlich" ist.

In Jesus Christus zeige sich sozusagen dieser Gott pur und menschlich leidend im Kreuz; rettend in der Auferstehung. Luther sagte in der Heidelberger Disputation: "Gott kann nur am Kreuz und im Leiden gefunden werden". Das ist nicht als Masochismus und Leidensverliebtheit gemeint, sondern als Realitätsbeschreibung Das Kreuz offenbare die Mächte und Gewalten dieser Welt in ihrem höchsten Triumph und zugleich in ihrer tiefsten Trennung von Gott. Gott erniedrige sich so und wird zum menschenfreundlichen Gott. Jesus wurde im Namen der Politik und im Namen der Religion verurteilt. Auch die öffentliche Meinung stellt sich gegen ihn. Jesus vermittelt die Zuwendung zu den Schwachen. Die Macht der Auferstehung allerdings wirkt gegenüber den Mächten die zum Kreuz führen völlig unscheinbar. Sie ist keine Wiederbelebung des vorösterlichen Jesus. Sie erscheint als eine Erfahrung von Leuten, denen Christen ihre Erfahrung glauben. Christus ist, bleibt und wird gegenwärtig und lebendig.  Die Kräfte der Liebe, der Vergebung und der Heilung können nach Jesu Tod in seiner Gegenwart wieder neu erfahren werden, zu in allen Zeiten.

Doch wie werden die Kräfte des Auferstandenen der Schöpfung zuteil?

Die Erhaltung, Rettung und Erhebung der Schöpfung geschieht in der Kraft des Heiligen Geistes. Der heilige Geist ist die belebende und lebendig machende Macht Gottes.

So bleiben diese drei Wirkungen: Ein Gott, der purer Mensch ist, dessen belebende Wirkung (Geist) auch nach seinem Tod als real bis heute erfahren (Auferstehung) wird: das könnte die Trinität ausdrücken wollen.

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