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Almanach christlicher Grundworte - Glauben

Glauben

Sagen wir "Glauben" gibt es vier verschiedene Ausdrucksmöglichkeiten

• glauben, dass etwas ist oder sein wird ("ich glaube, dass…")
• etwas glauben ("das glaube ich")
• jemandem glauben ("ich glaube dir")
• an etwas oder an jemand  glauben ("ich glaube an…")

Christlicher Glaube bezieht sich auf die letzten beiden Bedeutungen: Glauben bedeutet nicht, dass man nicht Bescheid weiß, er ist überhaupt kein Bescheidwissen, sondern eine Art unbedingtes Vertrauen, durch den ein Mensch sich seinem Gegenüber anvertraut: Das, woran Du Dein Herz hängst, ist Dein Gott, sagt Martin Luther Dies Gegenüber findet der christliche Glaube in Gott, der im Leben und Geschick einer geschichtlichen Person, nämlich Jesus von Nazareth, anschaulich wird.

Räumlich vorgestellt: Jemand bewegt sich von sich selbst weg -und  auf Gott zu. Von ihm möchte der Glaube sich bestimmen lassen, also gibt er sich ihm vertrauensvoll anheim.

Das positive Element im Vertrauen besteht darin, dass ein Mensch, der vertraut, sich an dies Gegenüber hingibt und ausliefert in der Hoffnung, dass ihm Gutes zuteil wird, wie Abraham, der auch "Vater des Glaubens" genannt wird. Auf ihn berufen sich Judentum, Christentum und Islam. Für Paulus, Jakobus und den Verfasser des Hebräerbriefs (11,1 "Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.") ist dieser Abraham das Modell des Glaubens.

Christliche Glaube will verstanden werden als das unbedingte Vertrauen, das von seinem Gegenüber alles Gute d.h. alles Lebens- und Heilsnotwendige erhofft und empfängt, also "Leben in Fülle". Glaube bezieht sich auf etwas, das als glaubwürdig erkannt ist. Insofern ist Glaube eine Lebensbewegung, in der ein Mensch nach dem sucht, was verlässlich ist und worauf er darum sein Vertrauen richten kann.

Der Streit zwischen Glauben und Aberglauben werde darüber geführt, auf wen oder was sich das unbedingte Vertrauen eines Menschen richtet. Man sieht in Jesus von Nazareth einen Gescheiterten am Kreuz; von Gott - nach eigener Gebetsbekundung - verlassen. Sein wehrloser Glaube also schließt Verletzbarkeit offenbar nicht aus, sondern ein. Und diesen Einschluss nennt man traditionell "Auferstehung".

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